Bis auf Weiteres sind alle Veranstaltungen abgesagt

 

Mit Rute und Geschenken

Ein besonderer Gast kam zum Jahresabschluss des Dinkelsbühler Kneipp-Vereins.

Der Nussmärtel überbrachte nach einigen mahnenden Worten an die Kneippianer mit Süßigkeiten und Nüssen gefüllte Säckchen. Diese waren von der Vorstandschaft um Michael Reifenberger und Christine Tippl zuvor geschmückt worden.

Das Vorstandsteam erläuterte diese besonders in Wassertrüdingen gepflegte Tradition. Der Brauch sei bereits während der Reformation im 16. Jahrhundert entstanden. Luther habe die Heiligenverehrung kritisch gesehen, den protestantischen Kindern aber Geschenke nich vorenthalten wollen. Viel Applaus erhielten die Akteure für den Aufritt. Musikalisch umrahmt wurde der Jahresabschluss von Leonie Nusselt und Lena Nusselt mit dem Akkordeon. Beide sind Schüler des Musikschulverbunds.

Text: Peter Tippl
Fotos: Andrea Offinger

Praktisches Kneippen

An der Dinkelsbühler Wassertretanlage gibt es Tipps von Mitgliedern.

„Praktisches Kneippen“ ist zur Saisoneröffnung an der Dinkelsbühler Kneippanlage möglich. Am Mittwoch, 01. Mai 2019 lud der Kneipp-Verein Dinkelsbühl ab 14:00 Uhr an seine neue Kneippanlage an der „Alten Promenade“ zu einer Einführung in das Kneippen mit Arm- und Beingüssen ein.

Informiert wurden die Besucher auch über die Kneipp’schen Anwendungen und einfache Mittel für die Gesundheit.

An der vor einem Jahr eingeweihten Kneippanlage wurden an Wassertret- und Armbecken neue Schutzanstriche aufgebracht.

Die Kneipp-Anlage an der „Alten Promenade“ war im Zuge der Umbaumaßnahmen an der Saunalandschaft auf einem 200 Quadratmeter großen Gelände entstanden.

Das gesundheitsfördernde Kneippen ist seither nicht nur an der Kneippanlage „Brünnele“ in der Mutschach, sondern auch mitten in der Stadt möglich.

Etwa 45 000 Euro wurden investiert, 30 000 Euro hat der Dinkelsbühler Kneipp-Verein hierfür angespart. Für die Erschließung des Geländes mit einer Wasserzuführung und  Gestaltung der Außenanlagen sind die Stadt Dinkelsbühl und die Stadtwerke aufgekommen.

Kneipp-Vereinsvorsitzender Michael Reifenberger sprach von einer guten Akzeptanz im ersten Betriebsjahr. Die Anlage werde sehr stark von Einheimischen, Touristen, Schulen und Kindergärten angenommen.

Unter der Anleitung aktiver Vereinsmitglieder konnte am Maifeiertag das richtige Kneippen erprobt werden. Auch ein Handpeeling wurde angeboten.

Text und Bild: Peter Tippl

Improvisierter Saisonstart

Zur offiziellen Saisoneröffnung an der neuen Kneippanlage an der „Alten Promenade“ improvisierten die Mitglieder des Dinkelsbühler Kneippvereins: Weil der Schutzanstrich in den neuen Becken noch nicht durchgehärtet war, gab es mobile Becken, in denen die Besucher die verschiedenen Kneipp-Anwendungen testen konnten (Bild).

In etwa vier Wochen werden laut Vorsitzendem Michael Reifenberger die Tret- und Armbecken wieder mit Wasser gefüllt.

Als Ruhe- und Begegnungsstätte habe sich laut Reifenberger die Kneippanlage an der Alten Promenade im ersten Jahr bewährt. Sie sei ein Ruhepunkt außerhalb des städtischen Treibens.

Beim Saisonstart boten die Mitglieder Interessierten auch ein Handpeeling an.

Besonders gelobt wurde von den Besuchern und vom Kneippverein die Pflege der Anlage durch die Stadtgärtner.

Text und Bild: Peter Tippl

Kneippianer ließen Saison ausklingen.

Dinkelsbühl (pet) – „Gegen Rückenschmerzen oder Ohrensausen, Meniskus oder

Bauchbeschwerden, Angina oder einen grippalen Infekt, da hilft eine Kneippsche Anwendung perfekt.“ Mit humorvollen Worten erläuterten Monika und Henry Gröber beim Jahresabschluss des Dinkelsbühler Kneipp-Vereins die

Wohltuende Wirkung von wechselwarmen Fußbädern.

In fröhlicher Runde hatte Vorsitzender Michael Reifenberger die Kneippianer zum geselligen Jahresabschluss begrüßt und für eine Adventszeit im Sinne der Achtsamkeit und Besinnlichkeit geworben.

Als Überraschung hatte Michael Reifenberger sich eine Drehorgel geliehen und unterhielt die Vereinsmitglieder mit fröhlichen Liedern.

Als Beitrag hatte Reifenberger im Jubiläumsjahr von Christoph von Schmid die Entstehungsgeschichte des rühmten Liedes „Ihr Kinderlein kommet“ ausgewählt.

Diese Geschichte und die launigen Darbietungen wurden von den zahlreichen Vereinsmitgliedern mit großem Beifall honoriert.

Foto: Peter Tippl

Musik und Puppenspielerei beim Kneippverein

Dinkelsbühler Vereinigung feierte Jahresabschluss mit einem künstlerischen Programm.

Ein musikalisch-künstlerisches Programm hatte das Vorstandsteam um Michael Reifenberger für den Jahresabschluss des Dinkelsbühler Kneipp-Vereins vorbereitet.

Die Musikschüler Lukas Lindenberger und Jonas Schumann begeisterten mit flotten Akkordeonrhytmen und Jens Auer spielte auf seinem „Didgeridoo“, Helli Keilholz ließ die Puppen tanzen.

Ein buntes, schnelles und aufregendes Jahr neige sich, so Reifenberger in seinem Rückblick, dem Ende zu.

Der Kneipp-Verein biete zum Auftakt des Advents mit einem stimmungsvollen Programm nun die Chance, in die Vorfreude auf Weihnachten einzutauchen.

Reifenbergers Wunsch war, nicht geizig mit der Liebe an den Nächsten zu sein, Respekt und Toleranz Freundlichkeit zu den Mitmenschen zu pflegen und die Gemeinschaft der Kneipp-Familie zu genießen.

Den Einstieg in den Jahresabschluss gestalteten die beiden Dinkelsbühler Musikschüler mit weihnachtlichen und mitunter flotten Liedern. Die Fingerfertigkeit und versierte Spielweise der beiden Jugendlichen wurden mit großem Beifall honoriert.

Seltsam anmutende, aber durchaus melodische Töne entlockte Jens Auer dem „Didgeridoo“. Das traditionelle Musikinstrument der australischen Aborigines hatte Auer auf einer Reise durch das Land kennen und schätzen gelernt. Allerdings sei das Spielen enorm anstrengend.

Mit „es war einmal“ begann Helli Keilholz ihre Erzählung über die Entstehung der Puppenspielerei Keilholz. Ausgehend von „einem jungen Paar in Nürnberg“, das sich für die Puppenspielerei interessierte, über die ersten Guckloch-Vorstellungen und das Marionettenspiel sowie die Stabpuppen bis hin zum Mitmachtheater und literarischen Stoffen wie „Louis Braille“ streifte sie die Meilensteine der früheren Wassertrüdinger Bühne. Sie erläuterte die Herstellung der Figuren – vom so genannten Skelett hin zu ansehnlichen Spielfiguren. Sie berichtete vom kreativen Gestalten der Charaktere durch sie selbst und vom handwerklichen Wirken ihres bereits verstorbenen Mannes Günter Keilholz. Die Balance zwischen ansprechender Unterhaltung und der Übermittlung einer Botschaft sei eine ständige Herausforderung gewesen, führte Helli Keilholz aus.

Als Beispiele nannte sie die Stücke „Hans der Igel“ oder diverse Skakespeare-Inszenierungen.

Vor sechs Jahren habe man eine über 40-jährige Puppenspielerzeit beendet.

Die kurzweiligen Ausführungen von Helli Keilholz wurden mit großem Applaus honoriert.

Kneipp-Vorsitzender Reifenberger danke allen Akteuren für ihre gelungenen Beiträge und leitet zum geselligen Ausklang mit munteren Gesprächen über.

Text und Fotos: Peter Tippl

„Wassertreten vor der Dinkelsbühler Stadtkulisse“

Kneippverein stellte neue Anlage vor – Inbetriebnahme im Herbst – Zukunft der Wasserbecken im Mutschachwald noch offen.

Dinkelsbühl (mw) Einheimische wie auch Besucher Dinkelsbühls haben schon bald die Gelegenheit, bei einem Rundgang um das historische Zentrum ihre müden Beine wieder in Schwung zu bringen.

Mit der neuen Kneippanlage, die derzeit an der Alten Promenade entsteht, geht für den  örtlichen Kneippverein ein lange gehegter Wunsch in Erfüllung, altstadtnah eine solche Einrichtung betreiben zu können. Gestern stellten Verantwortliche von Kommune und Verein die neue Anlage, die noch im Herbst in Betrieb gehen soll, vor.

Den Gedanken, eine solches Projekt in die Tat umzusetzen, verfolgt der Dinkelsbühler Verein, wie Vorsitzender Michael Reifenberger berichtete, bereits seit zwei Jahrzehnten. Vom Standort, der sich zum einen am Rundweg um die Altstadt befindet, andererseits aber auch benachbart ist zu Hallenbad, Schulen und Kindergärten, verspricht sich die Vereinigung, viele Menschen zu erreichen, um Ihnen die Lehre von Pfarrer Sebastian Kneipp zu vermitteln. Reifenberger sprach in diesem Zusammenhang von einer Gesundheitsbildungsstätte, zu der man die neue Einrichtung machen möchte.

Der Vorsitzende sieht das aktuelle Konzept losgelöst von der Frage, wie es mit der bereits bestehenden Kneippeinrichtung im Mutschachwald weitergeht. Die dortigen Becken würden nach wie vor rege genutzt und seien unter touristischem Aspekt ein wichtiger Baustein. Allerdings zeichnet sich ein nicht unerheblicher Sanierungsbedarf ab. Reifenberger führte den Zustand des Rohrleitungssystems an. Jedenfalls würden die Kneippbecken weiter betrieben, bis der Investitionsbedarf akut werde. Wie die Weichen dann gestellt würden, müsse man sehen.

Jetzt sei man auf Seiten des Vereins zunächst einmal froh, die Möglichkeit zu haben, endlich eine stadtnahe Anlage zu betreiben.

Reifenberger berichtete von den Schwierigkeiten, eine geeignete Wasserzufuhr sicherzustellen, die zudem auch noch finanzierbar ist. Schließlich seien die Mittel des Vereins, bei dem vieles ehrenamtlich geschultert werde und der niedrige Mitgliedsbeiträge erhebe, begrenzt. Insoweit sei man dankbar über die eingegangene Kooperation mit der Stadt, die sich im Zuge der Erweiterung der Saunaanlage am Hallenbad ergeben hatte.

Wie Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer mitteilte, werde das in der Kneippanlage benötigte Wasser im Außenbereich der Sauna weiterverwendet. Insoweit könne man den Verein beim laufenden Unterhalt kostenfrei stellen. Der Rathauschef bezeichnete den gewählten Standort angesichts des nahen Schulzentrums sowie die Möglichkeit einer touristischen Einbindung als ideal. Rund 45 000 Euro betragen die Baukosten. Davon bringt der Kneippverein 30 000 Euro auf, den Rest trägt die Stadt. Zur Benutzung frei gegeben werden soll die Kneippanlage zusammen mit der neuen Sauna – und zwar noch im Herbst.

Text: M.Weinzierl
Bild: A. Denzinger

Jahresabschluss Kneipp-Verein-Dinkelsbühl

DINKELSBÜHL _ Berührende Geschichten, humorvolle Lebensweisheiten und musikalische Erinnerungen erlebten die Vereinsmitglieder beim Jahresabschluss des Dinkelsbühler Kneipp-Vereins in der Gaststätte „Wilder Mann“. Vorsitzender Michael Reifenberger hatte mit seiner Vorstandschaft für die gut besuchte Jahresschlussfeier ein vielseitiges Programm zusammengestellt. Mit Klängen der Veeh-Harfen eröffneten Gerlinde Engelhardt, Monika Gröber und Gerda Meyer das ansprechende Programm, dem Vorsitzender Reifenberger eine nachdenkliche Geschichte vom Adventskalender hinzusetzte. Vater und Tochter wollten einen Adventskalender kaufen, der jedoch im Bauch „grummeln“ müsse. Keine von lautstarker Werbung angepriesenen Kalender entfachten jedoch die Gefühle, die sich erst bei einem Bild mit hilfsbedürftigen Kindern einstellten. Daraufhin verzichteten beide auf den Kalender und spendeten fröhlich und mit gutem Gefühl ihr eingeplantes Budget. In seinem Lieblingsgenre bewegte sich Peter Cahn, Intendant der Landesbühne Dinkelsbühl, bei einer komödiantischen Geschichte der Fernsehlegende Peter Frankenfeld über den Kauf eines Weihnachtsbaums. Wie bei Frankenfeld üblich, endete der Kauf in einem Fiasko mit einem dreigeteilten Weihnachtsbaum und dem bevorstehenden häuslichen Ehekrach. Cahns vorweihnachtliche Exkursion erstreckte sich humorvoll weiter zu einer „Event-Agentur“ für Nikoläuse und endete in einem „denglischen“ Aufsatz. Armin Beißer, Mitglied des Kneipp-Vereins und Musikschaffender aus Dinkelsbühl, startete seine musikalische Reise mit dem Tenorhorn zu „dem“ Dinkelsbühler Weihnachtslied von Christoph von Schmid. Gemeinsam mit den sangesfreudigen Kneippianern wurden etliche Advents- und Weihnachtslieder gesungen. Das Vorstandsteam des Kneipp-Vereins hatte für jeden Besucher mit einem Gläschen Kräutersalz ein kleines Geschenk vorbereitet. Michael Reifenberger dankte am Schluss der Veranstaltung allen Mitwirkenden, resümierte für die gut 260 Mitglieder des Dinkelsbühler Vereins ein intensives und von zahlreichen Veranstaltungen geprägtes Jahr zum Jahresthema „Anwendungen sind Zuwendungen“ und die Anerkennung der Kneippschen Gesundheitslehre als „immaterielles Kulturerbe“ durch die UNESCO. Reifenberger lud Interessierte zum gemeinsamen „Walking“ immer dienstags ab 18 Uhr ein. Die Jahresversammlung wird am ersten Samstag im März stattfinden.

linkes Bild:
Ein fröhlicher Jahresabschluss wurde von den Kneippianern gefeiert, wozu Intendant Peter Cahn (am Pult) mit humorvollen Geschichten beitrug.

rechtes Bild:
Die Veeh-Harfenspielerinnen Gerlinde Engelhardt, Monika Gröber und Gerda Meyer (von rechts an den Harfen) bei der Begrüßung durch Ortsvorsitzenden Michael Reifenberger (am Pult).

Gesundheitstag in Merkendorf

DINKELSBÜHL/MERKENDORF _ Stolz sein, auf das was die Region Hesselberg in Bezug auf Regionalität, Bodenständigkeit und Gesundheit zu bieten habe, war für CSU Landtagsabgeordneten Manuel Westphal (Meinheim) der Ansatz beim ersten Gesundheitstag im Rahmen vom „Tag der Regionen“ in der Krautstadt Merkendorf im Landkreis Ansbach.

Rund 40 Vereine und Institutionen, darunter der Kneipp-Verein Dinkelsbühl, präsentierten ein vielfältiges Spektrum rund um Gesundheit und der Fragestellung: Fit bis ins hohe Alter – aber wie? Aus dem gesamten Landkreis Ansbach und dem angrenzenden Altmühlfranken strömten die Besucher zu dieser Premiere nach Merkendorf, zentral gelegen zwischen Ansbach und Gunzenhausen in der Mönchswaldregion am Fränkischen Seenland. Die Krautstadt, seit dem 18. Jahrhundert wird in der heute 3000 Einwohner zählenden Stadt Kraut angebaut und verarbeitet, hatte sich herausgeputzt, wenngleich das Oktoberwetter am „Tag der Deutschen Einheit“ sich nicht von der schönsten Seite zeigte. Klassisch regional ausgerichtet waren die Essens- und Probierstände etwa mit Bauernhof-Eis, mit hochwertigen Ölen kleiner Mühlen, regionalen Säften aus der Hesselbergregion oder dem Merkendorfer Kraut und dazu jede Menge an Mitmachaktionen aus dem Fitness- und Gesundheitsbereich. Eine Heilpraktikerin bot Einblicke in Wirbelsäulen- und Schmerztherapie an, Naturheil- und Bioprodukte wurden vorgestellt, die Pflege der Streuobstwiesen thematisiert oder Kindergärten zeigten ihren Jahresablauf. Merkendorfs Bürgermeister Hans Popp, Landtagsabgeordneter Manuel Westphal und Ute Vieting, Geschäftsführerin der Entwicklungsgesellschaft Region Hesselberg, eröffneten die Veranstaltung.

Gesundheit und Regionalität seien eng miteinander verknüpft, eine gesunde Region sei lebenswert und attraktiv für die Menschen und deshalb dürfe an einem Gesundheitstag auch gezeigt werden, was die Region kann und leisten kann, so deren Blickrichtung. Die Veranstaltung sei laut Westphal eine Informations- und Präsentationsveranstaltung, bei der sich die Besucher im direkten Gespräch mit den Anbietern aus der Region informieren können und somit die Vorteile und Besonderheiten der Region kennenlernen können. Mit großem Anklang wurde eine Meisterschaft im Krauthobeln
durchgeführt und Krautskopfschätzen und Trachten im Wandel der Zeit vorgestellt Vorträge über „Fit bis ins hohe Alter“, über die Gesundheit von Äpfeln und Apfelsaft oder „gelingendes Leben“ komplettierten den Gesundheitstag. Den Kneipp-Verein Dinkelsbühl präsentierten an einem Stand
die Vorsitzenden Michael Reifenberger und Christine Tippl und erläuterten den Besuchern die fünf Säulen der Kneippschen Gesundheitslehre.

Text und Fotos: Peter Tippl

Der Vorsitzende des Kneipp-Vereins Dinkelsbühl, Michael Reifenberger (rechts), und Stellvertreterin Christine Tippl (2.v.re.) im Gespräch mit interessierten Besuchern beim Gesundheitstag in Merkendorf.

Ferienprogramm im Katholischen Kneipp-Kinderhaus St. Walburga in Wassertrüdingen

WASSERTRÜDINGEN _ Die Natur als großen Schatz zu entdecken, lautete das Motto beim Angebot des Katholischen Kneipp-Kinderhauses St. Walburga im Wassertrüdinger Ferienprogramm.

Der „Schatz“ im Kneipp-Kinderhaus war die Kneipp‘sche Gesundheitslehre und auf der Schatzsuche zu den fünf Säulen Wasseranwendungen, Kräutern, Bewegung, gesundes Essen und Entspannung wurden die Kinder von den Betreuerinnen Christine Tippl, zugleich zweite Vorsitzende des Kneipp-Vereins Dinkelsbühl, und Heidi Rohrmann begleitet.

Zunächst wurde beim gemeinsamen Nachmittag nach der Vorstellungsrunde das Leben und Wirken von Sebastian Kneipp vorgestellt, um danach dessen Lehre mit praktischen Beispielen hautnah zu erleben. Im Garten wurden schmackhafte Kräuter gesammelt und daraus eine Bowle kreiert, der Belag für eine Pizza eingesammelt und aus verschiedenen Ölen und „Citronella“ ein Anti-Mückenbalsam hergestellt. Dieses Balsam konnten die Kinder in kleinen Dosen mit nach Hause nehmen und wählten so fantasievolle Namen wie „Hau ab“ dafür oder beschrifteten dies mit durchgestrichenen Mückensymbolen. Die Kinder erlebten die wohltuende Wirkung von Armbädern, führten gemeinsam entspannende Spiele durch und ließen sich zum Abschluss die gemeinsam zubereitete Pizza schmecken.

Text und Fotos: Peter Tippl